von Marco Rutzke

Woher kommt Spam und wie schütze ich mich?

Quelle: Pixabay CC0 Public Domain/ YashilG

Spam macht 97% des gesamten E-Mail-Versandes weltweit aus.

Woher kommt der Spam? Diese Frage hat sich sicherlich schon einmal jeder Internet-User gestellt welcher ein unseriöses Angebot für eine Packung blaue Pillen oder einen neuen Job im Postfach hatte. Für viele Internet-Nutzer stellt sich die allgemeine Frage, auf welchem Weg diese Spam-E-Mails zu ihm gelangen, denn meist wurde die eigene E-Mail-Adresse nie wissentlich veröffentlicht.

Die Kriminalität verlagert sich ins Netz. Spam verursacht schon heute einen unglaublich hohen Schaden. Viele Milliarden Arbeitsstunden müssen Jahr für Jahr zu Bekämpfung von Spam verwendet werden, die entstandenen Schäden zu bereinigen und immer wieder neue Sicherheitsmaßnahmen zu entwickeln.

Die Methoden der Spammer, also derjenigen, die diese E-Mail-Flutwellen versenden, werden täglich besser. Das Geschäft ist groß, so gelingt es den Spammer mittlerweile perfekt gefälschte Mails, z.B. im Namen von Amazon, zu versenden und so arglose Nutzer zu täuschen. Die Nutzer glauben den E-Mail-Inhalten und geben ihre Kontodaten auf gefälschten Webseiten, z.B. im Amazon Design ein, ohne zu wissen, dass diese Daten direkt an die Spammer weitergeleitet werden.

Das Geschäftsmodell dahinter ist einfach, die Spammer versuchen immer an die Zahlungsdaten der jeweiligen betroffenen Nutzer zu gelangen, oder diese zu einem vermeintlichen Kauf in einem gefälschten Onlineshop zu animieren. Zahlt der betroffene Nutzer den Einkauf, so ist der gezahlte Betrag meist innerhalb von wenigen Minuten auf ein Bankkonto in Drittländern umgeleitet.

Hauptverursacher von Spam sind heute neben den USA und China, Länder wie Weißrussland und die Ukraine. Diese Länder gelten als die Ursprungsorte ganzer Spam-Lawinen, welche über die weltweite Netzgemeinde hereinbrechen.

Wie kann ich mich schützen?

Fragen Sie sich doch zu aller erst einmal, wie der Spam zu Ihnen gelangt?

Spam-E-Mails erhalten Sie nur, wenn Ihre E-Mail-Adresse entweder bewusst oder unbewusst im Internet veröffentlicht wurde oder Sie mit einer Person in Korrespondenz standen, deren E-Mail-Konto von Spammern angegriffen und gehackt wurde. Aller Wahrscheinlichkeit wurde Ihre E-Mail-Adresse dabei entwendet.

Aufgrund das eine strafrechtliche Verfolgung überaus kompliziert und wenig zielführend ist, ist jeder Nutzer selbst angehalten, seine persönlichen Daten zu schützen.

Sie sollten jedoch auch bei der Auswahl des E-Mail-Providers, vor allem bei gewerblich genutzten E-Mail-Adressen, ein besonderes Augenmerk auf die Spam-Filtermethoden werfen.

Prüfen Sie, ob Ihr Provider das SPF (Sender Policy Framework) unterstützt, dieses Verfahren dient der Abwehr von Spam und dem Fälschen der Absenderadresse. Dazu ist es notwendig einen sog. TXT Eintrag im DNS-Zonenfile mit der IP oder dem DNS-Namen des zum Senden berechtigten E-Mail-Servers zu hinterlegen.

Vgl. Wikipedia Sender Policy Framework

Junk-E-Mail-Filter (Spam-Filter) in Outlook konfigurieren!

Outlook Junk-E-Mail-Filter

Reicht der allgemeine Spam-Filter Ihres E-Mail-Providers nicht mehr aus, so bietet Microsoft® Outlook die Möglichkeit den Junk-E-Mail-Filter spezifisch zu konfigurieren.

Vgl. Junk-E-Mail-Filter (Spam-Filter) in Outlook konfigurieren

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