von Elli Bauer

Trend zur Cloud: Neue PAC-Studie zum modernen Arbeitsplatz.

Quelle: ©rasstock/ Fotolia

Die neue Generation fordert Flexibilität und Mobilität.

Wie oft mailen sich Kollegen und externe Partner in gemeinsamen Projekten unterschiedliche Dokument-Versionen zu und verlieren dann den Überblick im Dokumentendschungel? Das Arbeiten im Home Office ist teilweise unmöglich, weil man von zu Hause aus keinen Zugriff auf die internen IT-Systeme hat? Eine aktuelle PAC-Studie zeigt: Der moderne ITK-Arbeitsplatz wird zum Wettbewerbsfaktor für alle Unternehmen.

Die “moderne” Arbeitswelt ist bzw. wird ständig flexibler und mobiler – das steht fest. Und auch die Marktforscher verweisen seit einiger Zeit regelmäßig darauf, dass nicht zuletzt mit der jungen Generation (20-45 Jahre) Arbeitskräfte in die Unternehmen strömen, die sich nicht auf einen “nine to five” (9-17 Uhr) Job reduzieren lassen und auf flexible Arbeitsbedingungen bestehen.

Diesem neuen Flexibilitäts- und Mobilitätstrend in der Arbeitswelt muss die heutige Informations- und Kommunikationstechnologie Stand halten; Arbeitgeber müssen ihren Mitarbeitern eine moderne IT und TK-Infrastruktur (Unified Communication & Collaboration) zur Verfügung stellen um im harten Wettbewerb um quilifiziertes Personal bestehen zu können. Denn heute entscheidet nicht allein das Gehalt, sondern ebenso die Arbeitsbedingungen über die Abgabe einer Bewerbung um einen Arbeitsplatz.

Als Anwender- und Anbieterunternehmen stellt man sich einige Fragen:

  • Wie steht es eigentlich heute in Unternehmen um die Ausstattung mit modernen Arbeitsplätzen aus?
  • Welche IT und TK-Technologien werden Unternehmen in der nächsten Zeit investieren?
  • Was muss ein zeitgemäßer ITK-Arbeitsplatz leisten können?
  • Wie sieht es mit der Unterstützung durch externe Dienstleister aus?
  • Sind Public Cloud Services schon bei den Unternehmen angekommen?

Das unabhängige Marktanalyse- und Beratungsunternehmen Pierre Audoin Consultants (PAC) hat zur Beantwortung dieser Fragen in einer repräsentativen IT und TK-Studie Ausgangslage und Ziele, Strategien und Entscheidungen, den Investitionsbedarf sowie die Bedeutung von externen Dienstleistern und Cloud Services bei der Ausstattung mit ITK-Arbeitsplätzen untersucht. Unser Partner für SIP-Trunks die QSC AG ist einer der Hauptsponsoren der Studie.

Die Marktforscher befragten dazu zwischen Juli und September für die Studie “Future Workplace in Deutschland 2013: Strategien, Ziele, Handlungsbedarf” 241 IT-Verantwortliche von deutschen Unternehmen ab 10 Mitarbeitern.

In diesem Blogbeitrag werden kurz die wesentlichen Ergebnisse der Punkte “Ausgangslage und Ziele” sowie “Strategien und Entscheidungen” vorgestellt. Später wird in einem zweiten Beitrag dann auf die beiden anderen Punkte (Investitionsbedarf, Bedeutung von externen Dienstleistern und Cloud Services) eingegangen.

Ausgangslage und Ziele bei der ITK-Arbeitsplatzausstattung: Alternative Arbeitsplatzkonzepte auf dem Vormarsch.

Der Trend hin zu flexiblen und mobilen Arbeitsplätzen ist weiterhin erkennbar ungebrochen. Von allen befragten IT-Entscheidern hat für 85% die Ausstattung ihrer Mitarbeiter mit moderner IT und TK zumindest in Teilen höchste Priorität.

So nutzt bereits heute etwa jeder fünfte Arbeitnehmer mobile Endgeräte in seiner täglichen Arbeit, Home Office-Arbeitsplatzmodelle nutzen derzeit sieben Prozent der Mitarbeiter. Die Anzahl an Mitarbeitern, die außerhalb des angestammten Büros arbeiten wird, vergrößert sich zunehmend – die Bedeutung alternativer Arbeitsplatzkonzepte steigt.

Befragt nach den Zielen einer geplanten ITK-Arbeitsplatz-Modernisierung antworten die meisten IT-Entscheider, dass ein höheres Maß an Sicherheit und Compliance, eine bessere Bedienbarkeit von Arbeitsplatzanwendungen sowie bessere Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten angestrebt werden. Auch hier spielt Bring Your Own Device (BYOD) eine untergeordnete Rolle – und rangiert an letzter Stelle der angestrebten Ziele.

Strategien und Entscheidungsstrukturen.

Im zweiten Abschnitt der Marktstudie befragte PAC die Unternehmen, inwieweit sie eine Strategie bei der Arbeitsplatz-Modernisierung bereits formuliert und ggf. umgesetzt haben. Bei den ausgewerteten Ergebnis zeigt sich: Die hohe Relevanz, die Entscheider einer Modernisierung zuschreiben, spiegelt sich nicht in einer direkten Strategie wieder. Zwei Drittel der Unternehmen haben die geplante Maßnahmen weder umgesetzt noch sind sie bereits in der Umsetzung.

PAC Fragte die IT und TK-Verantwortlichen, inwieweit die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter vom Standard abweichen. Es zeigt sich: Eine Mehrheit der Mitarbeiter hat – und das über alle Unternehmensgrößen hinweg – Zugriff auf Spezialsoftware und benötigt zudem spezielle Kommunikationsanwendungen. PAC zieht daraus folgende Schlußfolgerung: “Standardarbeitsplätze für Jedermann reichen nicht aus, um den spezifischen Anforderungen vieler Mitarbeiter gerecht zu werden.”

Auf die Frage nach den Entscheidungsstrukturen, wenn es um die Modernisierung der IT und TK-Arbeitsplätze geht, zeigen die Antworten: Es zeigt sich – trotz aller Prognosen, dass verstärkt die Fachabteilungen die treibende Kraft bei IT-Investitionsentscheidungen sind – kaum ein Weg an der IT-Abteilung und dem Top-Management vorbei. Zu beachten ist bei diesem Ergebnis jedoch, dass es sich um die Einschätzung von IT-Verantwortlichen handelt, was das Resultat dann doch abschwächt.

Unter “Future Workplace in Deutschland 2013” können Sie sich diese Studie kostenlos nach Registrierung als PDF herunterladen.

Quelle: PAC und QSC AG

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